Es geht weiter

Nach vielen Versuchen mit unterschiedlichen Aufbauten für die Kamerahalterung haben wir nun eine Methode gefunden, wie wir bei gleicher Qualität des fertigen Films mit 9 statt bisher 12 Kameras auskommen.

Damit nicht genug: die Fläche des Kamera-Rigs hat sich fast halbiert! Die Akteure können nun deutlich näher an die Kameras herankommen, ohne dass sich störende Parallaxefehler ergeben.

Eine zentrale Stromversorgung haben wir den verbauten Kameras spendiert sowie einen einheitlichen Anschluss zum Auslesen der Filmdaten.

An dieser Stelle ein dickes Lob an unsere Konstrukteure und an alle Brainstormer, die diese Entwicklung vorangetrieben haben.

Dann eben ohne Jump!

Alle Nachfragen bei Google und GoPro sind leider wie befürchtet ins Leere gelaufen. Nur eine handvoll Entwickler (vorwiegend aus den vereinigten Staaten) wurden auserwählt, den Prototypen des Jump-Rigs (bestückt mit 16 GoPro Kameras) zu testen.

Also haben wir beschlossen, unser eigenes Kamera-Rig zu bauen. Die Lernkurve ist steil, besonders die Postproduktion (also der Zusammenschnitt der einzelnen Filmsequenzen) stellte uns vor Herausforderungen.

Seht selbst, was dabei herausgekommen ist: 360 Grad Film vom Nuerburgring

Google Jump

 

Google hat vor einigen Tagen einen Beitrag veröffentlicht: ab sofort unterstützt YouTube ein neues Videoformat für 360 Grad Filme. Sprecher Clay Bavor verkündete eine Kooperation mit GOPRO sowie die Produktion eines neuen Kamera-Rigs. Projektname: Google-Jump

Dieser Filmbeitrag ist absolut bemerkenswert: Bericht zur Google I/O 2015 (Der Beitrag zu google cardboard und Google Jump findet sich bei 1h:50m)

Mein Interesse war geweckt! Leider bekam ich keine Reaktion auf meine Nachfragen bei Google – die Wahrscheinlichkeit, die Hände an ein solches Kamera-Rig legen zu können, scheint denkbar gering zu sein 🙁

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